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Tag 3 (21.05.15)

07.00 Uhr | Aufstehen, duschen, frühstücken...bin ja nicht zum Urlaub hier.

08:00Uhr| Mit dem Bus zum Arc de Trivertino, dann mit der Metro Richtung Vatikan

08:45 Uhr | Ankunft Petersdom. Der Petersplatz war überraschend ziemlich leer, hab tolle Photos gemacht (so glaubte ich)

09:00 Uhr | Das Omnia Büro ist direkt am Petersplatz. Dort anmelden, Uffpepper holen...um 09:30 Uhr ist Treffen der Gruppe

09:30 Uhr

Cooles Ding, die Omnia Card. Mit einem Führer geht man an der mittlerweile erstaunlich schnell anwachsenden Schlange vorbei direkt zum Eingang des Petersdoms. Ab da waren wir auf uns selbst gestellt...macht aber nix.  Zuerst mal den Audio Guide geholt...ein uraltes Teil, welches man ans Ohr halten muß. Kann mann vergessen, das Teil wurde direkt entsorgt.

Statt, wie alle anderen, in den Petersdom zu gehen, mache ich mich auf direkt auf den Weg nach oben...in die Kuppel. Hierfür waren 5 € extra fällig, 7 € wenn man mit dem Fahrstuhl zum inneren Umgang hoch will. Wahrlich ich sage euch, der Mensch ist nicht zum Treppensteigen geboren. Ich werde nie mehr zwei Euro sparen...

Wobei, die ersten 200 Stufen zum inneren Umgang am Fuß des Tambours sind breit und leicht zu begehen. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick nach unten in die Basilika und nach oben in die Kuppel. Leider gibt es dort ein hohes Gitter mit einer  Maschenweite kleiner als 3 cm, die das Fotografieren unmöglich macht. Wo sind die Selfiestangenverkäufer, wenn man sie mal braucht?

image007Die letzten 320 Stufen sind dann eine Tortur...wer einmal "In Eisige Höhen" von Jon Krakauer gelesen hat, weiß, wovon ich rede. Hier kann man nachfühlen, wie sich die "richtigen" Bergsteiger am Hilary Step gefühlt haben, wenn vor ihnen eine Gruppe langsamer Bergtouristen versucht, die 30 Meter Steilwand zu überwinden...und nicht in die Pötte kommen. Man kann sie nicht überholen und friert sich bei -30 Grad den Arsch ab.

So kalt war es nicht, aber die engen, teilweise schrägen Wände hoch zur Kuppel ließen keine Überholen zu. Vor mir ein älteres, schnaufendes schwitzendes Ehepaar...und ich, in meiner unendlichen Geduld, langsam und dem Explodieren nahe, dahinter.

Endlich oben angekommen, entschädigt der unglaubliche Ausblick auf den Petersplatz und über Rom für alle Mühen...so fühlt man sich wohl, wenn man den Summit erreicht hat.  Nach 20 Minuten ging es die schmalen Treppen wieder runter bis zur Empore. Auch der Ausblick außerhalb der Empore, also auf dem Dach des Petersdoms, ist wunderschön ....und hier habe ich durch Zufall festgestellt, daß alle Photos, die ich am heutigen Tag gemacht habe, aufgrund falscher Einstellungen nix geworden sind.

Also wieder rein, rauf zur Kuppel...diesmal mit einem amerikanischen Doppelwhopper vor mir, Geruchsbelästigung inklusive. Obwohl es oben schon ziemlich voll war, hab ich es geschafft, noch ein paar tolle Aufnahmen zu machen. Der Abstieg ging dann relativ problemlos. Leider hatte ich dann nur noch eine halbe Stunde für den Dom selber, da um 12 Uhr der Termin für den Besuch des vatikanischen Museums und der sixtinischen Kapelle geplant war.

 

12:00 Uhr | Vatikanisches Museum und Sixtinische Kapelle.

image091Auch hier bin ich antizyklisch vorgegangen. Während alle Touristen den vorgegebenen Ikea-Weg durch das Museum mit Abschluß Kapelle gegangen sind, bin ich direkt zu Michelangelos Meisterwerk gegangen. Ich fand die sixtinische Kapelle etwas enttäuschend. Sie ist wesentlich kleiner als ich es mir vorgestellt hatte. Gleiches gilt auch für die Gemälde an der Decke...ich hatte hier mit ganz andere Dimensionen gerechnet. Das berühmte "Gott erschuf Adam" Gemälde ist viel kleiner, als ich erwartet hatte. Leider ist das Photografieren in der Kapelle strengstens verboten...um dies einzuhalten, sind genügend Wachen in der Kapelle verteilt. Aber so etwas hält jemanden wie mich nicht auf, schließlich habe ich gerade den Mount Everest bestiegen.

Das Museum selber war überhaupt nicht mein Fall. Ich war schon nach kurzer Zeit gesättigt. Die unglaubliche Anzahl der Gemälde ist nicht fassbar...und die Bilder gingen mir sehr schnell auf den Keks. Immer wieder die gleichen Motive, die selben Farben, verrklärte Himmelsblicke und dicke Kinder...muß ich nicht nochmal haben. Das Beste am Museum...es gab keine Selfiestangenverkäufer.

14:30 Uhr

Raus aus dem Museum, rein in die Engelsburg...ein wirlich beeindruckendes und schönes Gebäude. Und wieder Treppen ohne Ende...hätten die alten Römer nicht besser Fahrstühle erfinden können statt Orgien zu feiern? Die ganze Engelsburg ist durchzogen von einem alten, muffeligen Geruch. Den kenn ich von einigen Passagieren, die ich tagtäglich kontrolliere...die waren vielleicht dort eingekerkert.

15:30 Uhr

Engelsburgbesichtigung beendet, über die Brücke Ponte Sant Angelo links am Ufer entlang bis Ponte Magherita spazierengehen. Von dort geht es rechts über die Straße bis zum Plaza Popollo, einer der Schauplätze aus "Illuminati". Den Platz kann man vergessen, außer dem x-ten Obelisken war dort nichts Besonderes....und ziemlich leer und tote Hose.

16:30 Uhr

Von der Plaza Popollo kann man die Via del Corso, eine große Geschäftsstraße, die  knapp 1,5 km zum Pantheon gemütlich entlang schlendern, einfach cool. Natürlich sind die Preise auf dieser Geschäftsstraße gesalzen, aber geht man in einer der vielen Nebengassen, kann man dort auch einen Kaffee für 2,50 € trinken. In Rom sein, dort einen italienischen Kaffee genießen....traumhaft

18:00 Uhr 

In der Nähe des Pantheon ist Sant'Ignazio, eine von außen unscheinbare Kathedrale, die aber von innen wunderschön ist. Leider war sie wegen einer gerade stattfindenden Messe teilweise gesperrt. Also raus aus der Kirche, hin zum Pantheon, einfach nur dem Treiben zusehen.

image137Um 18:45 Uhr ging es wieder zurück zur Sant'Ignazio, die mittlerweile voll begehbar war. Diese Kirche ist unglaublich schön, sogar für mich, der eigentlich die Nase voll von Kirchen hat.. Dort wurde noch eine Kerze für meine vor drei Jahren verstorbene Mutter angezündet...und dann gings weiter zum Plaza Navaro, relaxen war angesagt.

In einer der vielen Gassen zwischen Pantheon und Plaza Navaro gibt es ein Restaurant namens Dakota, amerikanischer Style. Dort kann man sich zu wirklich zivilen Preisen gut sattessen (Salat 7€, Wasser 1,5€ Kaffee 2€, Pizza 8€)....und das Essen schmeckt sogar.

Um 21:00 Uhr ging es mit der Metro zum Kolloseum. Bei Nacht wird es angeleuchtet und bietet einen wirlich kollosalen Anblick, den man so schnell nicht vergessen wird. Ein absolutes Muß für jeden Rom Reisendenimage159

Natürlich fuhr um 22:00 keine Metro zum Arco Trivertino. Was dann folgte, war eine kleine Odysee mit Shuttle Bus zum Arco, von dort aus mit der normalen Buslinie ins Hotel

23:15 Uhr Ankunft Hotel....geiler Tag

 

 

Bildergalerie

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